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Story 1
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Prolog

->Aus Eazys Sicht geschrieben!<-


Heute war der 14. Geburtstag von mir und meiner Zwillingsschwester Maxi. Ja, wir waren Zwillinge, aber keine eineiigen, sondern zweieiige. Wir wohnten mit unserem Vater in Hamburg, unsere Mutter war gestorben, als wir sechs Jahre alt waren. Vor einer Woche hat unser Dad gesagt, dass wir umziehen wollen. Doch er hat uns den Ort nicht verraten und wie unser neues zu Hause aussieht. Er meinte, es würde unsere Überraschung zum Geburtstag werden. Seit gestern war unsere Wohnung total leer, wir mussten auf Luftmatratzen schlafen, total ungemüdlich. Dann sind wir schon um sieben Uhr aufgestanden, um loszufahren. Unser Vater verband uns die Augen und wir wurden immer neugieriger. Langsam wuchs unsere Neugierde immer mehr.
"Dad, wie lange denn noch?", ungeduldig tippte ich mit den Fingern auf meinem Knie herum.
"Wir sind gleich da.", lachte er.
"Du bist so mies! Du weißt genau, wie neugierig wir beide sind!", meinte Maxi.
"Ja, ich find´s lustig.", sagte er darauf und plötzlich hielt der Wagen an.
Es herrschte totale Stille im Auto.
"Sind wir da?", durchbrach Maxi dann die Stille.
Unser Vater sagte nichts, er stieg nur aus dem Auto und half Maxi und mir dann auch noch aus dem Wagen. Unsere Augen waren immernoch verbunden. Unser Dad stellte sich hinter uns und nahm uns dann gleichzeitig die Augenbinden ab. Maxi und ich mussten erst ein paar mal blinzeln, da die Sonne sehr intensiv schien, naja es war ja auch Frühling. Doch als wir dann endlich das Haus vor uns sahen, fielen unsere Mundklappen bis auf den Boden.
"Wow!", stießen wir Beide erstaunt aus.
"Gefällt´s euch?", unsicher sah unser Vater uns an.
"Und wie!", lachend fielen wir unserem Dad um den Hals.
Nach der heftigen Umarmung betraten wir dann das Haus. Wir staunten noch mehr. Alles war edel eingerichtet und überall war Laminat ausgelegt. Naja, unser Vater verdiente ja auch nicht schlecht. Unser Vater wollte jetzt hier im Nachbarort seine Firma aufmachen, die in Hamburg musster er ja schließen.
Als wir zu dritt im Wohnzimmer waren, fragte ich Dad dann endlich, wo wir denn jetzt überhaupt waren.
"Loitsche, die nächste Stadt ist Magdeburg.", erklärte er uns.
Maxi und ich zogen nur gleichzeitig die Augenbraue hoch.
"Loitsche? Noch nie gehört!", sagten wir dann beide und mussten wieder über uns selber lachen.
"Auf jeden Fall ist das ein echt tolles Gebursttagsgeschenk!"; sagte Maxi und unser Dad lächelte uns zufrieden an.
Nachdem wir dann die ganze unterste Etage inspiziert hatten, fragten Maxi und ich nach unseren Zimmern. Unser Dad nickte nur mit den Kopf zur Treppe, also liefen Maxi und ich in die erste Etage.
Als wir oben angekommen waren, mussten wir wieder staunen. Eine ganze Etage für uns, mit zwei Bädern und jeder von uns hatte ein riesiges Zimmer. Eigentlich Quatsch, da Maxi und ich meis zusammen in einem Zimmer hocken. Trotzdem freuten wir uns tierisch und stürmten wieder runter zu unserem Dad, der in der Küche saß und schon in eine Zeitung vertieft war.
"Das is echt cool geregelt, dass unser ganzes Zeug schon hier ist.", sagte ich zu Maxi, während sie uns Apfelschorle einkippte.
"Joa, hat unser Daddy wieder toll gemacht.", antwortete sie mir und unser Vater grinste nur hinter seiner Zeitung vor.
Nach einer Weile wurde uns es dann aber auch schon wieder zu langweilig. Wir Beide mussten einfach immer beschäftigt werden.
"Dad? Wir gehen mal ein bisschen Loitsche erkunden."; rief ich ihm zu, als Maxi und ich schon unsere Jacken angezogen hatten und an der Tür standen.
"Macht das, seit aber nicht allzu spät da!"
Wir zogen noch unsere Schuhe an und traten dann aus dem Haus. Jetzt kam der totale Schock, für uns beiden Großstadtkinder. Hier standen nur noch zwei andere Häuser, ein paar Bäume und weiter entfernt ein Berg. Na klasse und hier liefen bestimmt nur so alte Omas und Opas herum.
"So schön unser Haus auch ist, hier ist doch bestimmt tote Hose.", seufzte Maxi.
Ich nickte zustimmend und wir gingen aus dem Vorgarten auf die Straße. Wir liefen die kleine Straße entlang und lachten wieder über alles mögliche. Plötzlich stießen wir auch schon mit jemandem zusammen und fielen alle auf den Boden. Maxi und ich rieben uns unsere Hintern und blickten dann zu den anderen Personen.

 

Kapitel 1

->Aus Maxis Sicht geschrieben!<-

 
"WOW!", stieß Eazy nun hervor und sofort war es ihr peinlich, aber ich saß auch mit offenem Mund auf dem Asphalt. Mein Gott sind die Typen süß. Ich stubbste Eazy von der Seite an, damit sie endlich was sagt.
"Boah Sorry, dass wir euch umgerannt haben!", sagte der Eine mit den Dreadlocks und der Andere mit der Mangafrisur nickte. Dann streckten sie uns jeweils eine Hand hin.

"Ich bin Tom und das ist mein Zwillingsbruder Bill.", sagte der mit den Dreads.
"Ich bin die Maxi und das ist meine Schwester Eazy!", sagte ich und Eazy korrigierte mich:
"...Zwillingsschwester!"

"Kommt lasst uns irgendwo hinsetzen.", meinte Bill, da wir unschlüssig auf der Straße standen.
"Dann erzählt mal was über euch...", meinten Eazy und ich zur gleichen Zeit. Die Twins erzählten uns alles, dass sie auch auf dieselbe Schule gehen, wie wir und dass sie schon eine kleine Band haben. Tom spielt Gitarre, ein Georg spielt Bass, ein Gustav spielt Schlagzeug und Bill singt.
"Kommt überhaupt aus so ner zierlichen Person, wie du, eine gewaltige Stimme raus?" fragte Eazy, aber Bill guckte bloß beleidigt.
"Eazy meint, ob das mit den Instrumenten passt?", rettete ich mein Schwesterherz.
"Ihr könnt euch es ja mal anhören, wenn ihr mal Zeit habt.", luden uns Tom und Bill ein. Wir nickten und grinsten beide.
Die Zeit verging dann auch ganz schnell, weil Eazy und ich noch viel erzählten.
"Ey Tom, wir müssen langsam gehen!"
"Okay Bill...", meinte dann Tom
"Gebt uns doch einfach eure Handynummern und wir kommen dann morgen zu euch und führen euch durch die City!?", wandte sich Tom zu uns. Wir tauschten Handynummern und gingen dann nach Hause, weil es war ja bald 22 Uhr.
Auf dem Weg und zu Hause unterhielten wir uns dann noch über die Twins bis wir einschliefen.

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